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Kampf gegen Corona

SARS-CoV-2 – Krieg und Sieg gegen das Virus

 

Es ist beängstigend zu sehen, mit welcher Hilflosigkeit und Trägheit unsere Regierungen weltweit und – leider – auch in unserem schönen Land mit dem Virus umgehen.

 

 

 

Die Vorlaufzeit von November 2019 bis März 2020, also die Zeit, die es dauerte, bis dieses neuartige Virus das Zentrum Europas und damit auch uns erreichte, hat man ungenutzt verstreichen lassen. Zwar haben die Medien in gewohnt aufreißerischer Manier über das Virus und seine Ausbreitung berichtet und erhebliche Panik verbreitet, doch unsere Regierenden sind passiv geblieben. Ihre Inaktivität war beeindruckend, mehr noch der Gesundheitsminister hat uns erklärt, dass wir uns vor dem Virus eigentlich nicht zu fürchten brauchten, er, der Minister habe alles voll im Griff. Die Qualität seiner Aussage war noch schlechter als die eines gewissen Norbert Blüm, der uns versichert hat, dass die Renten sicher wären sicher wären.

 

 

 

Als die Berater der Regierenden dann aber immer neue und immer grauenvollere Szenarien zu malen begannen und wir von der Realität eingeholt wurden, setzte die Reaktion der Angst in vollem Umfang ein. Der Lockdown wurde beschlossen und konsequent durchgezogen. Die dadurch entstandenen und noch entstehenden Schäden sind kaum zu schätzen. Eine erfolgversprechende Strategie gegen das Virus ist allerdings auch nach sechswöchiger Dauer des Lockdowns nicht zu erkennen.

 

Unser Gesundheitsminister übt sich in dummen Sprüchen gegenüber den Ärzten und gibt Statements in schlechtem Englisch vor der US- Presse ab, wobei er sich plustert wie ein Pfau in der Balz und tut, ob der scheinbar glimpfliche Verlauf der Viruserkrankungen sein ganz persönlicher Erfolg wäre. Was er natürlich keineswegs ist. Im Gegenteil, ginge es nach ihm, wäre unser klinisches System längst kaputt gespart.

 

 

 

Ministerpräsidenten brüsten sich mit astronomischen Summen, die man „in die Hand nehmen“ will, um unser Land zu retten. Diese Summen haben wir aber nicht, doch unsere genialen Strategen in den Regierungen wissen ja, dass Geld in unendlicher Menge zur Verfügung steht. Man braucht es ja noch nicht einmal mehr zu drucken, man behauptet einfach, es zu haben und schon kann man es ausgeben. Den Gegenwert dieser Methode liefern zukünftige Generationen, denn man darf nie vergessen, dass unser Land mit aktuell bereits mehr als 2 Billionen verschuldet ist und jedes Jahr 30 Milliarden an Zinsen bezahlt, obwohl das Geld seit Jahren eigentlich nichts mehr kostet.

 

Doch genug der Politikerschelte, es geht ja vielmehr um eine Strategie gegen das Virus.

 

Wie in jeder guten Strategie muss ich als Feldherr ein paar wichtige Informationen einholen und wenn diese nicht sofort zur Verfügung stehen, muss ich alles daran setzen, sie zu bekommen. So läuft Kriegsführung und da wir das Virus bekämpfen wollen, müssen wir auch in diesem Fall strategisch denken.

 

 

 

Obwohl es ganz und gar nicht zu meinen Aufgaben gehört, über solche Strategien nachzudenken und obwohl ich alles andere als ein kriegerischer Mensch bin, sollte es doch gelingen, eine erfolgversprechende Strategie auszuarbeiten und als Umsetzungsempfehlung darzustellen.

 

 

 

Ich gehe die Sache schrittweise an, in dem ich zunächst Fragen stelle.

 

 

1.      Was macht das Virus

Das Virus macht krank. Das steht ganz eindeutig außerhalb jeder Diskussion. Es macht so krank, dass bestimmte Menschen – Personenkreise – daran sterben können.

 

1.      Woran erkenne ich das Virus?

Nun, seit Wuhan weiß man sehr gut über die Symptome Bescheid, die mit einer Infektion einher gehen. Die Dokumentationen sind verfügbar. Nach allem, was man durch Internet-Recherchen herausfinden kann, ist eine Infektion mit dem Virus IMMER von Fieber oder mindestens erhöhter Temperatur begleitet. Alle anderen Symptome treten sehr unterschiedlich auf. Doch schon das ist nicht mehr relevant.

 

1.      Die Strategie gegen das Virus

Die erste Maßnahme einer Abwehrstrategie sollte also schon klar sein. Man hat sie ja auch zum Teil schon eingesetzt. Warum verfolgt man diesen Weg nicht weiter? Ich bin kein Mediziner, sondern ein Techniker. Deshalb begebe ich jetzt einfach  mal auf einen Weg, den ich nachvollziehen kann, der mir plausibel erscheint. Der Weg kann ein anderer sein, das Prinzip scheint mir mehr von Bedeutung zu sein, als der Weg. Wenn man bei meinem Denkmodell bleiben mag, ergibt sich also folgende Strategie.

 

Temperaturmessung

 

 

 

Am Eingang zu jeder Schule, zu jedem Kinderhort, jedem Krankenhaus, jedem Alten- und/oder Pflegeheim, ja sogar an jedem Arbeitsplatz, an jedem Supermarkt, also flächendeckend überall muss eine Station errichtet werden, die schnell und ohne nennenswerten Körperkontakt die Temperatur eines Menschen messen kann. Das hört sich teuer an, ist aber vergleichsweise billig, wenn man die Kosten des Lockdowns gegenrechnet. Die Technik dazu besitzen wir.

 

 

 

Wer mehrere Tage hintereinander – sagen wir mal 3 Tage – erhöhte Temperatur angezeigt bekommt, ist gesetzlich dazu verpflichtet, einen Test auf Sars-Cov-2 machen zu lassen.

 

 

 

Die permanente Temperaturüberwachung ist dabei keinesfalls eine unsinnige Einmalinvestition, denn erhöhte Temperatur kann auch andere Krankheiten, wie zum Beispiel die bislang sträflich vernachlässigte Influenza indizieren.

 

PCR Testen

 

 

 

Der Test mag vielleicht noch nicht so zuverlässig sein, wie man es gerne hätte, aber offenbar gibt es ein verwertbares Ergebnis. Ich habe Preise gefunden, die für ein Testkit ca. 250 € verlangen, inkl. Laborkosten und allen anderen Nebenkosten. Unser Staat spekuliert derzeit darauf, sich in diverse Unternehmen einzuklinken um feindliche Übernahmen durch zum Beispiel Hedgefonds zu verhindern. Unsere Politiker übersehen dabei nur die Kleinigkeit, dass die großen Hedgefonds dieser Welt über Kapital verfügen, dem selbst unser Land nichts entgegen zu setzen hat. Wenn ein solcher Fonds sich zum Ziel setzen sollte, zum Beispiel den VW- Konzern zu infiltrieren, zu übernehmen und zu zerschlagen, wäre das liquide Vermögen der Bundesrepublik vielleicht nicht ausreichend, dies zu verhindern. Doch das ist ein anderes Thema.

 

Wer oder was hindert unsere Vorturner also daran, in höchster Geschwindigkeit eine ausreichend große Anzahl von Testkits in Auftrag zu geben und diese der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen?

 

Ich kann keinen Hinderungsgrund erkennen. Eine entsprechend große Anzahl senkt den Stückpreis vielleicht schon bald auf vielleicht nur noch 10 % der jetzigen Kosten, das ist eine Entwicklung, die sich überall, bei allen Hightech – Geräten gezeigt hat. Weshalb also nicht auch hier.

 

Wichtig ist nur, dass der Staat, die Krankenkassen und die KV etc. ihre klebrigen Finger von Produktion und Vertrieb lassen und die Gesetze der Marktwirtschaft zum Tragen kommen können. Mischen sich der Staat und seine Institutionen ein, sehe ich das Fiasko vorher. Es wird unnütze Zeit verstreichen, die Vertriebswege werden via Lobbyarbeit kanalisiert und der Preis künstlich hoch gehalten. So wie es bei allen Aktivitäten der Fall ist, wo Staat und Institutionen das Ruder in der Hand halten.

 

Der Staat übernimmt lediglich seine hoheitliche Funktion und bestimmt, dass Testkits benötigt werden. Er beschreibt die Funktionalität und das Auswertungsverfahren sowie die Darstellung der Ergebnisse. Alles andere ist Sache des freien Marktes und der Vertrieb erfolgt auf den Wegen des freien Marktes. Die Anschaffung eines Testkits kann getrost den Bürgern überlassen werden, denn ein solches Testkit, auch wenn es weiterhin 250€ kostet, ist allemal kostengünstiger, als Arbeitslos zu werden oder über einen Zeitraum X mit Kurzarbeiter – Bezügen zurecht kommen zu müssen.

 

Krank schreiben

 

 

 

Wer ein positives Testergebnis hat, wird mindestens für die Dauer von z. B. 3 Wochen ganz regulär krank geschrieben. In dieser Zeit befindet er sich in einer Art abgemilderten Quarantäne. Es ist verboten, als Infizierter Krankenhäuser, Heime aller Art und Versammlungsstätten zu betreten. Auch zur Arbeit geht man in dieser Zeit natürlich nicht. Wer Einkaufen geht, muss einen FFP 3 – Mundschutz tragen oder sich – wie auch immer - beliefern lassen. Schon damit würde eine Infektion signalisiert und alle anderen Menschen könnten den erforderlichen Abstand einhalten.

 

Nach einer noch festzulegenden Frist – derzeit bekannt und als ausreichend betrachtet sind 2 ca. Wochen – ist ein 2. Test durchzuführen und wenn dieser negativ ausfällt, darf der Infizierte wieder in ein „normales“ Leben zurück kehren.

Wer schwere Symptome entwickelt, wird sofort mit allen Maßnahmen behandelt, die heute als erfolgsversprechend gelten, die aber natürlich ununterbrochen weiter entwickelt werden müssen.

Sachverständigenrat und Datenschutz

 

 

 

Wir verfügen über einen schier unendlich großen Sachverständigenrat. Da Medizin nach wie vor nicht als Wissenschaft gilt, sondern enorm stark auf Empirik aufgebaut ist, sollen alle einschlägig betroffenen Mediziner unseres Landes verpflichtet werden, ihre persönlichen Erfahrungen bei der Bekämpfung des Virus in eine gemeinsame Datenbank einzupflegen. Die Schaffung dieser Datenbank, zusammen mit einer sicheren Kommunikationsebene ist höchste Priorität durch die erforderlichen Staatlichen Organe einzuräumen. Dabei sind Vergaberegeln und Kooperationen mit einzelnen Netzanbietern bedeutungslos, denn in diesem Fall geht die Gesundheit der Menschen tatsächlich über alle anderen Überlegungen. Wir verfügen über die hoheitlichen Mittel, ein solches System ins Leben zu rufen, es durchzusetzen und zum Erfolg zu führen. Die Netzagentur zum Beispiel hätte endlich mal eine Aufgabe, die Sinn machte und der sie gerecht werden könnte. 

 

 

 

Die Anonymität der Patienten wird dabei vollständig gewahrt und die Kosten für eine vollkommen unsinnige Kontroll-App werden vermieden. Aus dieser Datenbank können erfahrene Fachleute Quintessenzen ziehen, Erfahrungen aussprechen und Methoden verbessern. Sollte es Rückfragen geben, reden immer Fachleute miteinander und – ganz wichtig – der Stand der Erkenntnisse muss fortlaufend dokumentiert und veröffentlicht werden. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Wissensstände kommt dabei den Pathologen zu. Wenn ein Corona – Infizierter stirbt, muss er zwingend obduziert werden. Ethische oder religiöse Einwände müssen dabei übergangen werden. Das Ergebnis der Obduktion ist in den Statistiken zu würdigen.

 

Resümee

 

 

 

Ich bin der Meinung, dass eine solche Strategie zum Sieg gegen das Virus führen würde. Hervorragende Statistiker und andere Rechenkünstler könnten sehr schnell berechnen, wie sich die Ausbreitung des Virus verändert, welchen Erfolg man erwarten könnte.

 

 

 

In der Zwischenzeit würde unsere Wirtschaft weiter arbeiten, vielleicht ein wenig reduziert, aber ohne die durch den Lockdown herbei geführten Milliarden – oder vielleicht auch Billionenschäden allein in unserem Land. Mit einem solchen System, einmal installiert würden künftig auch andere, heute schon bekannte oder aber auch noch völlig unbekannte Infektionskrankheiten erkannt und bekämpft werden.

 

 

 

Die Frage ist nur, ob unsere Politiker und ihre Zuarbeiter aus den Behörden und den diversen Lobbys das auch so sehen.   

 

1.      Die Werthaltigkeit der publizierten Daten

Wer mag darf gerne mal mit einer relativ simplen Excel – Tabelle die Werthaltigkeit der uns, von höchster Ebene, gelieferten Daten überprüfen.

 

 

 

Eine Reproduktionsrate bedeutet, dass jeder Infizierte an jedem Tag ab seiner Infektion eine Anzahl X anderer Menschen ansteckt. Geht man von einer ungebremsten, sich frei entfaltenden Reproduktionsrate von 1,0 aus würde, beginnend mit einem einzigen Infizierten am Tag 28 die gesamte Bundesrepublik oder am Tag 30 die gesamten USA infiziert sein. Dies ist weder bei uns noch in den USA der Fall gewesen.

 

 

 

In Deutschland lag die ungebremste Reproduktionszahl bei durchschnittlich 0,5 betrachtet man die Entwicklung im März 2020. Vermutlich war sie noch weitaus geringer, da der Beginn der Infektionen weitaus mehr als nur einen Verursacher hatte. Natürlich hat dazu der Lockdown seinen Anteil beigetragen. Aber mit welchen Konsequenzen?

 

 

 

Hätten unsere Regierenden, aufbauend auf den Erkenntnissen aus Wuhan eine Strategie entwickelt, wie ich sie oben beschrieben habe, wäre die Infektionszahl – ausgehend von 1 Basisinfektion nie über etwa 260 Infizierte hinaus gegangen. Diese Berechnung ergibt sich, wenn man Infizierte, wie oben dargestellt am 9. Tag nach der Infektion in die milde Quarantäne steckt.  Diese 9 Tage beruhen auf einer Inkubationsdauer von 6 Tagen und einer Diagnosedauer von 3 Tagen. Ab dem 23. Tag würden, nach heutigem Kenntnisstand, die Geheilten auf „freien Fuß“ gesetzt und das Leben wäre nahezu normal weitergegangen.

 

 

 

Über eine Letalität oder Mortalität im Zusammenhang mit dem Virus wäre wohl gar nie groß geredet worden.

 

 

 

Die Kosten für den Staat und auch für die Infizierten wären geradezu lächerlich gewesen, im Vergleich zu den Kosten des Lockdowns und die noch nicht bekannten Auswirkungen auf Grund des Social Distancing, aber auch auf Grund zu erwartender Konjunktureinbrüchen, Arbeitslosigkeit und vielem anderen mehr wären irrelevant geblieben.

 

 

 

Ich kann mir keinen Bürger vorstellen, der seine Regierenden bei einer solchen Reaktion nicht über den grünen Klee gelobt hätte und zwar vollkommen zurecht.

 

 

 

Sehen wir eine auch nur ähnliche Vorgehensweise irgendwo auf dieser Welt? Bei uns?

 

 

 

Ich kann keine Strategie gegen Corona erkennen und frage mich immer wieder, wozu wir uns dann all die Politiker und ihren ganzen unfassbar teuren Apparat leisten...

 

 

 

Nichts tun hätten wir auch alleine gekonnt.